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Samstag, 27. September 2014

HowTo: manuelles installieren von APK Dateien

Manchmal möchte man Apps installieren, die es bei Google Play nicht mehr gibt, wie Adblock bzw. noch nicht gibt, wie die zahlreichen Apps, die z.B bei XDA Developers zu finden sind.
Statt die Apps über Google Play herunterzuladen gibt es Links auf APK Dateien. Dies sind die Installationsdateien von Android.
Da sich aber auch theoretisch Viren in den APKs verstecken können, empfehle ich diese nur von bekannten Seiten herunterzuladen und anschließend auf Viren prüfen zu lassen (Mach ich meist über VirusTotal)
Aus Sicherheitsgründen ist unter Android die manuelle Installation von APKs aber deaktiviert. Deshalb muss man sich erst durch die Einstellungen wühlen:
Zuerst müsst ihr in die "Einstellungen" dann müsst ihr hinunter-scrollen zur Unterrubrik "Nutzer", dort auf "Sicherheit", dann wieder zur Rubrik "Geräteverwaltung" scrollen und dort noch einen Klick auf "Unbekannte Herkunft" und die anschließende Warnung mit  "OK" bestätigen und ihr seid fertig.
Bei älteren Android-Versionen (unter Android 4.0) müsst ihr den Haken bei "Unbekannte Quellen" setzen, welches ihr unter "Anwendungen" findet.
Ebenso sollte es bei einem Amazon Kindle Fire funktionieren

Nun könnt ihr, sofern ihr euch eine oder mehrere APK(s) heruntergeladen habt, diese öffnen, die Berechtigungen durchlesen und die App(s) installieren.
Falls dich die APKs auf euren Computer befinden, könnt ihr euch die Dateien entweder bequem per E-Mail schicken oder über euer USB-Kabel auf euer Gerät kopieren

Montag, 5. August 2013

HowTo: GPS Fix - schnellere Ortung (Android)

GPS ist schon eine feine Sache; man kann seinen (genauen) Standort innerhalb einiger Sekunden bestimmen. Jedoch kommt es bei manchen Geräten vor, dass die Ortung mehrere Minuten dauert. Oft tritt dies bei Custom-ROMs oder auch bei Stock-ROMs, die nicht gänzlich auf das jeweilige Land angepasst sind.

Theoretisch braucht ein Gerät für eine GPS Ortung nur vier Satelliten. Den Rest berechnet es selbst. Das Problem dabei ist, dass man den Standort nicht einfach berechnen kann, er wird langsam immer genauer angenähert.
Hierbei machen die Geräte einen kleinen Trick, indem sie ihre eigene (über NTP Server synchronisierte) Zeit mit einberechnen. Damit haben sie schon ein Anfangsgebiet mit dem sie jetzt weiterrechnen können.

Das Problem bei vielen ROMs ist jetzt, dass die Zeit über amerikanische Server synchronisiert wird. An sich ist das ja nicht das Problem, da bei der Ortung immer das UTC Time Format genutzt wird. Jedoch kommt es bei der Synchronisation über die US-Server zu vergleichsweisen großen Latenzen.
Bei meinen Versuch north-america.pool.ntp.org anzupingen kam ich auf durchschnittliche 180 ms. Deutlich schneller, falls man sich in Deutschland befindet, sind hier die "eigenen", deutschen Server. (Bei 2.de.pool.ntp.org kam ich beispielsweise auf 20 ms).
Man könnte zwar einfach die halbe Ping-Dauer wegrechnen, aber die über einen deutschen Server synchronisierte Zeit ist dennoch deutlich genauer.

Unter Android findet sich die Konfiguration des NTP-Server unter /system/etc/gps.conf und man braucht ein gerootetes Gerät, um diese Datei zu bearbeiten. Einfach die NTP Server Adresse ändern. Ebenso ist es möglich mehrere Adressen (als Fallback, falls mal eine ausfällt) zu nehmen.

Nachtrag: Die App, die ihr zum Bearbeiten nutzt, sollte auch Root unterstützen.
Ich benutze meist den "ES Datei Explorer", hier gibt es im Schnellzugriff (die Linkesidebar), unter Werkzeuge die Option Root-Explorer. Diese sollte aktiviert sein. Und die Datei dann mit dem eigenen Editor der App öffnen.

Das ganze sieht dann in etwa so aus (anstelle der 1. Zeile):
NTP_SERVER=2.de.pool.ntp.org
NTP_SERVER=3.de.pool.ntp.org
NTP_SERVER=0.de.pool.ntp.org
NTP_SERVER=1.de.pool.ntp.org
NTP_SERVER=de.pool.ntp.org
NTP_SERVER=europe.pool.ntp.org
 Jetzt noch speichern und neustarten. Und fertig ist der Fix. :)

Samstag, 27. April 2013

HowTo: Cheaten/Hacking von Android Games mittels GameCIH (benötigt Root)

Ich habe euch ja letztens gezeigt, wie man durch Bearbeitung der .xml-Datei in /shared_prefs/ sich in Games hochleveln kann. 
Bei manchen Spielen funktioniert dies leider nicht; eines davon ist zum Beispiel Defender 2:
Es gibt zwar die save3.xml-Datei, in der die aktuellen Spielstände gespeichert werden, aber bei den wichtigen Punkten magicStone und gold, gibt es zusätzliche Punkte checkValueGold und checkValueMagicStone, in denen der Wert noch einmal verschlüsselt gespeichert wird. Natürlich könnte man versuchen, herauszufinden wie der Wert verschlüsselt wird, aber dies ist unter Umständen extremst aufwendig und es gibt ja auch eine bequemer Methode.
Diese Methode beruht darauf, dass man Werte aus den Arbeitsspeicher des Handys mithilfe eines Tools auslesen und bearbeiten kann.
Zuerst braucht ihr ein geeignetes Tool, welches das Memory Hacking beherrscht.
Solche Tools findet ihr meines Wissens nicht bei Google Play und ihr benötigt ein gerootes Android-Gerät. Also darauf achten, wo ihr es herunterladet, sonst fangt ihr euch noch einen Virus ein. Notfalls einfach bei virustotal hochladen und scannen lassen. Ich werde es euch anhand des Tools GameCIH (Download via androidhacktools.blogspot.de) vorstellen, eine Alternative dazu wäre GameKiller.

Also die apk auf euer Handy laden und installieren (natürlich muss die Installation von Nicht-Market-Anwendungen zugelassen sein).
Startet das Tools und gewährt ihm die benötigten Root-Rechte.
Nun könnt ihr anschließend wieder auf euren Home-Screen zurückkehren.
Ihr seht nun, dass das Tool läuft und fünf Symbole anzeigt.
Also ich erklär schnell die Symbole von rechts nach links.
Der Zurückpfeil verkleinert die Toolbar auf einen kleinen Bereich links.
Mit dem Einstellungssymbol könnt ihr GameCIH beenden oder in die Einstellungen des Programms wechseln.
Die Lupe ist für die Suche des entsprechenden Wertes im RAM zuständig, aber dazu später mehr.
Das Symbol mit den beiden Pfeilen befördert die Toolbar nach unten (und wieder nach oben).
Mit den Symbol mit den 4 Strichen kommt ihr in den Modus mit dem ihr ein Spiel schneller oder langsamer machen könnt, jedoch habe ich anscheinend nur eine Lite-Version der App, weshalb dies nur für wenige Sekunden funktioniert.

Also startet nun das Spiel, in dem ihr Cheaten wollt, wie gesagt ich verwende hier Defender 2.
Nehmen wir einmal, dass ihr mehr MagicStone haben wollt.
Ihr seht ich habe 15. Also klicke ich auf das Lupen-Symbol und dann auf Input Number. Dann gebe ich  15 ein und klicke auf OK. Nun werden alle Werte im Arbeitsspeicher auf einen Wert von 15 untersucht. Wenn viele Einträge im Arbeitsspeicher denselben Wert haben müsst ihr die Suche verfeinern, dazu spielt etwas weiter und sammelt weitere MagicStones oder gebt welche aus. Nun kehrt wieder zurück und klickt wieder oben auf Input Number und gebt wieder die entsprechende Zahl ein.
Wiederholt diesen Prozess notfalls mehrmals.
In diesen Fall ist sofort ersichtlich, welche die entsprechenden Einträge sind: stone (und gold). Bei manchen Spielen ist es schwer eine genaue Zahl einzugeben. Aber hierfür könnt ihr die 4 Buttons benutzen. "=" bedeutet, Wert ist gleichgeblieben; "!" Wert verändert; "+" Wert vergrößert; "-" Wert verkleinert.
Falls ihr euch nun sicher seit den richtigen Eintrag gefunden zu haben, einfach den Eintrag auswählen und schon könnt ihr den Wert ändern.
Und schon seit ihr fertig.

Das Ganze funktioniert natürlich bei anderen Spielen ebenso, aber meist nicht so schön. Meist haben die Einträge keinen eindeutigen Namen wie stone sondern eher einen wie 001a1001.
Bei DoodleJump hat dies mal in einer früheren Version funktioniert, bei der neuesten hab ich es noch nicht geschafft.
AngryBirds habe ich noch immer nicht geschafft zu "knacken". Während der Pause funktioniert es (siehe Screenshot), aber wenn ich weiterspiele wird der Wert wieder zurückgesetzt.
Ebenso mein ich es bei einem Emulator geschafft zu haben. Aber leider nur bei Donkey Kong, Pokemon hat leider nicht funktioniert.

Am Interessantesten finde ich es immer sich in Online Topscore Listen einzutragen. Funktioniert zum Beispiel bei Speed Touch. Schauen wir mal wie schnell ihr es schafft, mich von Platz 1 zu verdrängen. :)

Freitag, 15. März 2013

HowTo: Cheaten/Hacking von Android Games mittels "shared_prefs" (benötigt Root)


In dieser Variante wird ausgenutzt, dass viele Spiele die Spieldaten unverschlüsselt in eine .xml-Datei speichern.

Manchmal kommt es vor, dass man bei einem Android-Spiel nicht mehr weiterkommt, man nicht Stunden verbringen will, um etwas freizuschalten oder man einfach ausprobieren will, was so geht.
Meist gibt es auch die Möglichkeit durch In-App-Käufe zusätzliche Inhalte freizuschalten, jedoch ist dafür momentan noch eine Kreditkarte und in Deutschland gibt es viele Leute (besonders junge), die sich keine haben/wollen.

Ich möchte euch im Folgenden anhand des Beispieles Hill Climb Racing erklären will ihr euch leicht ein paar In-App-Coins verdient:

Zunächst braucht ihr ein gerootetes Gerät, wenn es dies noch nicht ist, findet ihr zahlreiche Anleitungen im Internet dafür.
Nun müsst ihr dafür sorgen, dass das Spiel auch sicher beendet ist, dafür könnt ihr beispielsweise Advanced Task Killer nutzen oder einfach euer Gerät neustarten.

Dann braucht ihr noch einen File Manager, wie ES File Explorer File Manager, mit diesen wird nun in das Verzeichnis navigiert, indem sich die Datei aufhält.
Bei ES File Explorer müsst ihr zuerst in den Rooteinstellungen, die Einstellungen "Root-Explorer" und "Bis ins Hauptverzeichnis" aktivieren. Nun könnt ihr in das Verzeichnis "/data/data/com.fingersoft.hillclimb/shared_prefs/" wechseln. Es kann sein, dass ihr ein gerootetes OS braucht, um auf die Ordner zuzugreifen.
Hier liegt die Datei "hillclimbprefs.xml".
Ihr öffnet die Datei mit ES Notizseditor, dort könnt ihr nun nahezu beliebig eure Spielstände bzw. euer virtuelles Geld verändern/vermehren.
In diesen Fall ändert ihr einfach in der Zeile <int name="coins" value="111111111111" /> den Value Wert, um euer virtuelles Geld in Hill Climbing Racing zu bearbeiten.
Über den Zeile <int name="adfree" value="1" /> könnt ihr die Werbung deaktiveren, indem ihr den Wert auf 1 stellt.
Ihr solltet jedoch Acht geben, dass ihr nicht zu große bzw. ungültige Werte einsetzt, ansonsten kann es passieren, dass das Spiel abstürzt oder eure vorigen Spielstände komplett zurücksetzt. Also am besten davor sichern entweder manuell oder mit einer App wie Carbon Backup.
Nun müsst ihr nur noch die Datei speichern und das Spiele starten, schon seit ihr einiges an Coins reicher.
Alternativ könnt ihr einfach meine hillclimbprefs.xml Datei herunterladen. Könnt ihr einfach kopieren und ersetzen.

Bei manchen anderen Spielen funktioniert dies analog.
Meist befindet sich die Datei in den Unterordner shared_prefs/.

Jedoch werden die Werte mittlerweile meist als Hash-Werte gespeichert, wie bei Angry Birds, bei anderen Spielen, wie Defender 2 (save3.xml), werden nur einzelne Werte (in dem Fall gold und magicstone) zusätzlich mit einen Hash versetzt, andere Werte können beliebig geändert werden. Hier muss mithilfe einer anderen Methode gecheatet werden.

Jedoch aufpassen, oft verschwindet mit den Cheaten fast jeglicher Spielspaß :)


Freitag, 4. Januar 2013

Passwort knacken bzw. umgehen für Fortgeschrittene (Windows, Linux, Mac)

Im Folgenden Artikel möchte ich euch informieren, wie der Passwortschutz allgemein funktioniert, wie man ihn umgehen oder knacken kann und wie man sich davor schützen kann. Diese Methoden sollten nur verwendet werden, wenn ihnen der Computer selbst gehört oder ihnen die Erlaubnis vom Eigentümer erteilt wurde, den Passwortschutz zum Umgehen, ansonsten macht ihr euch nach §202c StGB strafbar.

Ich beziehe mich in diesen Artikel hauptsächlich auf Windows, gehe aber später kurz auf Linux ein.

Grobe Funktionsweise des Passwortschutzes:

Auf euren PCs sind in der Regel sogenannte Hash-Werte der Passwörter gespeichert. Diese wird über eine Einwegfunktion eures Passwort gebildet, d.h. man kann aus den Hash-Wert das zugehörige Passwort nicht errechnen.
Wenn ihr nun ein Passwort eingebt, errechnet euer Computer den Hash-Wert und vergleicht diesen mit dem gespeicherten Wert.

Passwort Knacken bzw. Umgehen:

Methode 1: Das eigentliche Passwort-Knacken!

Bis einschließlich Windows XP wurde der sogenannte LM-Hash verwendet (in 2000 und XP nur noch aus Gründen der Abwärtskompatibilität). Dieser ist für heutige Verhältnisse extrem leicht zu knacken, selbst mir Brute-Force (Passwort hat maximal nur 14 Zeichen, dieses wird aufgeteilt in zwei (7 Zeichen lange) Teile, nur Großbuchstaben, ...)
Schon seit Windows NT 3.1 existiert das wesentlich sicherere NT-Hash. Bei komplizierten Passwörtern (lang, mit verschieden Sonderzeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Umlaute, ..) unter Verwendung eines normalen Computers (Stand 2012: ca. 50 GFLOPS) werden zur Entschlüsselung Wochen, Monate bis hin zu Jahre gebraucht.

Die Hash-Werte werden unter Windows in der Datei %windir%\system32\config\SAM gespeichert. Der Zugriff auf diese Datei wird aber im laufenden Betrieb unter Windows blockiert.
Mit geeigneten Tools kann man diese Datei dennoch auslesen.
Das bekannteste und am leichtesten bedienbare Programm ist dabei Cain & Abel (http://www.oxid.it/cain.html). Es ist sogar möglich das Passwort dabei aus den Netzwerkverkehr mitzuschneiden. Allerdings braucht man, um das Programm auszuführen ein Benutzerkonto mit Administrator-Rechten.
Wenn sie dieses nicht haben, bleiben ihnen noch weitere Möglichkeiten.
z.B. kann man über beliebige Live-CDs (Knoppix oder auch Ubuntu, ...) die Datei problemlos kopieren und dann auf einen anderen Computer mit entsprechender Software entschlüsseln.
Die meiner Meinung nach einfachste und schnellste Lösung ist meistens OphCrack (http://ophcrack.sourceforge.net).
Dieses Stück Software arbeitet mit Rainbow Tables. Hierbei werden zu allen möglichen Zeichenkombinationen die entsprechenden Hash-Werte gespeichert. Aber hier alle Werte zu speichern, würden einen riesigen Speicherplatz benötigen (für wenige Zeichen schon mehrere GB), deswegen werden nur Teile davon gespeichert und der Rest wird berechnet. Dennoch birgt diese Methoden gegenüber Brute-Force einen enormen Geschwindigkeitsvorteil.
Dieses Programm gibt es wiederum normal als Installationssoftware oder als .iso Live-CD. Bei den Live-CDs (zwei Versionen: einmal für XP und ältere, die andere ab Vista bis min. Win 8) sind standardmäßig die Rainbow-Tables für Standardzeichen und Zahlen, soweit ich weiß, dabei. Zusätzlich kann man sich noch weitere Tables herunterladen. Die größeren Tabellen gibt es nur gegen Bezahlung (größte Tabellen-Sammlung: 2.0 TB!)
Dies .iso-Datei wird mit beispielsweise CDBurnerXP gebrannt.
Danach muss von der CD gebootet werden (evtl. Bootreihenfolge ändern), nun wählt man am besten "Ophcrack Graphic mode" und der Rest erklärt sich von allein. Anschließend muss man etwas warten (bei meinen alten PC hat es 10 Minuten gedauert und die Hälfte der Passwörter waren geknackt)


Methode 2: Umgehen über abgesicherten Modus (XP Home)

Diese Methode ist meiner Meinung nach eigentlich eine absichtlich eingebaute Sicherheitslücke unter Windows XP Home. In dieser Version existiert ein standardmäßiges Administratorkonto ohne Passwort. Allerdings ist es normalerweise ausgeblendet, aber über den abgesicherten Modus (beim Start zum richtigen Zeitpunkt [F8] drücken) ist es zu erreichen. Jetzt lassen sich mit diesen Konto, andere Konten (z.B. auch mit Admin-Rechten) erstellen, Passwörter ändern, ...)

Methode 3: weitere Konten über "Offline NT Password & Registry Editor" hinzufügen

Man kann auch mithilfe der Live-CD "Offline NT Password & Registry Editor" einfach ein weiteres Konto hinzufügen oder andere Passwörter ändern oder zurücksetzen.
http://www.chip.de/downloads/Offline-NT-Password-Registry-Editor_38788134.html
Sollte mit allen gängigen Windows-Versionen funktionieren. Allerdings muss man bei dieser Software die Konsole bedienen. Eine ausführliche Erklärung gibt es hier: http://stadt-bremerhaven.de/windows-7-das-passwort-knacken/

Methode 4: Überspringen des Anmeldedialogs

Dieses Tool ist eigentlich das lustigste. Es gibt Versionen für Windows (XP, Vista, 7, 8, Server 2003, 2008, ..) für unterschiedlichste Linux-Distributionen (Ubuntu, Gentoo, Debian, Fedora, ..) und Mac (bis einschließlich OSX Mountain Lion).
Das Tool ist nur 63 KB groß und hört auf den Namen "KonBoot". Dieses kann man herunterladen und entweder auf CD schreiben oder sogar auf eine Floppy-Disk kopieren, gegebenenfalls auch auf einen USB-Stick.
Die aktuelle Version gibt es auf der Herstellerseite nur noch gegen einen Aufpreis.

Methode 5:

 Unter Windows 7 und 8 gibt beim Anmelde-Bildschirm das Icon für die "Erleichterte Bedienung". Dieses startet das Programm %windir%\system32\utilman.exe  Nun könnte ein potentieller Angreifer auf den PC in einen unbemerkten Augenblick an PC gehen und die Rechte an der Datei erlangen und durch %windir%\system32\cmd.exe ersetzen. Nun öffnet sich wenn man sich, wenn man auf das Icon klickt oder [WIN] + [U] drückt die Eingabeaufforderung mit System-Rechten.
Ebenso ist es möglich die Datei mithilfe eines Live-Systems zu ersetzen.
Auch müsste es genauso mit der Datei %windir%\system32\sethc.exe und 5x [SHIFT] möglich sein.

Schutzmaßnahmen:

Wenn man diese Maßnahmen kennt kommt man wahrscheinlich wenn man physikalischen Zugriff auf die Computer hat, in über 95% aller Fälle hinein. Es gibt einige Maßnahmen, um es den "Hackern" etwas zu erschweren zu Zugriff über den PC zu erlangen.

Maßnahme 1: Sicheres Passwort verwenden

Die einfachste Lösung ist die Verwendung eines sicheren Passwortes. Also am besten mehr als 14 Zeichen, Sonderzeichen, Zahlen, Groß- und Kleinschreibung. Dieses ist zwar auch knackbar, jedoch ist der Aufwand für eine Privatperson ungeheuerlich groß dieses zu entschlüsseln.
Dieses ist dann meist nervig zum eingeben und es kann leichter vorkommen, dass man es am Anfang schnell vergisst. Und dann wäre man schon an den Punkt gelangt, an dem man das Passwort wieder knacken möchte.

Maßnahme 2: Boot-Reihenfolge festlegen + BIOS Password

Da recht viele Methoden auf Live-CDs setzen, könnte man einfach im BIOS die Boot-Reihenfolge festlegen und ein BIOS-Password festlegen.
Dennoch bleiben den Angreifer noch Methoden, das BIOS-Passwort zu umgehen. Über sogenannte Master-Passwörter kommt man stets problemlos ins BIOS oder man löscht das Gedächtnis, das CMOS, des Computers. Genaueres hier: http://www.biosflash.de/bios-passwoerter.htm

Statt das BIOS zu umgehen, bleibt den Angreifer auch die Möglichkeit die Festplatte auszubauen und die Daten über einen anderen Computer einzuspielen.
Dagegen hilft entweder physikalische Absperrung (PCs mit Schloss) oder eine Verschlüsselung (Methode 6)

Methode 3: LM-Hash abschalten

In Windows 2000 und XP wird der LM-Hash nur noch zwegs Abwärtskompatibilität eingesetzt. Dieser lässt sich auch deaktivieren.
Einfach eine Datei mit folgenden Inhalt und der Endung .reg speichern und anschließend aufführen, um in die Registry zu importieren. Der Wert 1 schaltet den LM-Hash aus, der Wort schaltet es  an.
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa]
"nolmhash"=dword:00000001
Nun wird zukünfig kein LM-Hash mehr erstellt. Für das aktuelle ist es aber noch vorhanden. Also noch das Passwort ändern.
Nun kann das Passwort immer noch geknackt werden, da der NT-Hash ja auch knackbar ist, aber bei weitem nicht so schnell wie mit dem LM-Hash.

Methode 4: Administrator Passwort ändern (XP Home)

Da unter XP Home der versteckte Administrator existiert, empfiehlt sich hier einfach ein Passwort für ihn zu vergeben. Am schnellsten gehst dies einfach über die Konsole. [WIN] + [R], dann cmd + [ENTER]
net user Administrator Kennwort
ändert das Administrator Passwort in "Kennwort"
Ebenso kann man unter dem abgesicherten Modus sich einloggen und ganz gewohnt über Systemsteuerung alles ändern.

Methode 5: SAM verschlüsseln

Die Hash-Werte werden ja in der SAM-Datei gespeichert. Und Windows bietet eine Stück Software an, diese Datei zusätzlich zu verschlüsseln. Aufrufbar über [WIN] + [R] und dann syskey eingeben.
Nun könnte ihr ein Passwort festlegen, das vor dem Systemstart abgefragt wird. Oder ihr lasst dem System ein eigenes Passwort erstellen. (via http://stadt-bremerhaven.de/windows-ein-wenig-sicherer-machen/)

Methode 6: System oder/und Daten verschlüsseln

Wenn euch der Zugriff auf den PC relativ egal ist und ihr nur nicht wollt das fremde auf eure Daten zugreifen, könnt ihr eure Daten verschlüsseln.
Die einfachere Methode ist, die privaten Daten über EFS zu verschlüsseln. Dies ist seit Windows 2000 möglich (wenn eure Festplatte mit NTFS formiert ist), über:
Kontextmenü -> Eigenschaften -> Erweitert -> Inhalt verschlüsseln, um Daten zu schützen.
Die Datei ist mit einen Schlüssel gespeichert, den der Computer selbst generiert hat und mit den Benutzerkonto verknüpft ist. Hat sich jemand eure Identität erschlichen, hat er auch die Daten.
Hat man sein Benutzerkennwort vergessen oder es gab einen Systemcrash, sind auch alle verschlüsselten Daten wertlos, auch wenn diese sich auf einer anderen Festplatte befunden haben. Deshalb empfiehlt es sich den Zertifikate mit den Schlüssel zu speichern.
Dazu: [WIN] + [R] "certmgr.msc"; dann auf Eigene Zertifikate, im Menü auf Aktion -> Alle Tasks -> Exportieren, nun können sie mithilfe des Zertifikatsexport-Assistenten eure Schlüssel sichern.
Dies wird wiederum mit eines Passwortes verschlüsselt, damit nicht jeder der die exportierte Datei erhält eure Daten entschlüsseln kann.
Über EFS werden keine System-Dateien verschlüsselt, also ist es noch leicht möglich euer Passwort zu knacken und somit dennoch an die Daten zu gelangen.
Die Verschlüsselung dabei geschieht in Echtzeit, aber es kommt dennoch zu einer leichten Performance-Einbuße.

Um ganz sicher zu gehen, lässt sich auch die ganze Festplatte verschlüsseln. Dazu gibt es zwei bekanntere Tools. TrueCrypt und BitLocker

BitLocker gibt es seit Windows Vista für die Ultimate-/Enterprise- und Pro-Versionen).
Die Installation ist recht einfach, in der Systemsteuerung einfach mal nach BitLocker suchen und dann einfach den Assistenten folgen. Gegebenenfalls wenn euer System kein TPM besitzt, müsst ihr über gpedit.msc (Gruppenrechtlinien) diese zusätzliche Authentifizierung deaktiveren. (genaueres hier: http://stadt-bremerhaven.de/bitlocker-laufwerkverschluesselung-unter-windows-8-aktivieren-auch-ohne-tpm-chip/)

TrueCrypt ist eine Open-Source-Software, die es kostenlos für Windows, Linux und Mac gibt. (http://www.chip.de/downloads/TrueCrypt_13015067.html)
Eine genaue Anleitung, um die Systempartition zu verschlüsseln findet ihr hier: http://www.fixmbr.de/truecrypt-anleitung-verschlsselung-der-systempartition/

Fazit:

Das wichtigste ist eigentlich, dass man sich bewusst ist, das ein Passwort kein wirkliches Hindernis ist, um an/in den Computer zu gelangen. Wenn sich jemand wirklich in den PC hineinhacken will, über entsprechende Kenntnisse und entsprechende Mittel (Rechenpower) verfügt, dann schafft er es über kurz oder lang normalerweise auch.
Welche Maßnahmen man verwendet, um den PC gegen Fremde zu beschützen, bleibt jeden selbst überlassen. Je nachdem, ob man nur seinen PC nicht komplett seinen Kindern überlassen will, oder im Falle eines Verlust nicht sämtliche Daten (E-Mail, Adressen, evtl. Firmendaten) in fremden Hände wissen will.

Ich persönlich habe meinen PC meistens zuhause stehen und verwende keine zusätzliche Verschlüsselung oder ein BIOS Passwort. Dies würde mir bei meiner täglichen Arbeit nur stören und den Menschen zuhause, sollte man ja vertrauen können.

HowTo: manuelles installieren von APK Dateien

Manchmal möchte man Apps installieren, die es bei Google Play  nicht mehr gibt, wie Adblock bzw. noch nicht gibt, wie die zahlreichen Apps,...